BRIEFE AUS WIEN

DIE ALBERTINA ALS
pure QUELLE DER MUSE
Wann warst du das letzte Mal einfach so in einem Museum oder einer Galerie? Wann hast du das letzte Mal dein Handy auf Flugmodus gestellt und einfach mal bewusst deine heruntergeladene Musik gehört, während du durch schöne Räume voller besonderer Kunstwerke geschlendert bist?
Ich liebe es, in meiner Mittagspause einen Sprung in ein Museum zu gehen. Mittlerweile habe ich unter meinen Jahres-Eintrittskarten folgende drei Adressen zur Auswahl: Das kunsthistorische Museum Wien, das naturhistorische Museum Wien und die Albertina. Auf letztere möchte ich heute etwas detaillierter eingehen, da ich bei meinen letzten Besuchen absolut inspiriert und voller Energie wieder zu Hause ankam.
Es gibt immer wieder neue, temporäre Ausstellungen, doch eine bleibt beständig… die permanente Ausstellung „Monet bis Picasso – Die Sammlung Batliner“

Learn the rules like a pro, so you can break them like an artist.

– PABLO PICASSO

Pablo Picasso – Kopf des Medizinstudenten (Studie zu Les Demoiselles d’Avignon)
„Everything you can imagine is real.“

– PABLO PICASSO

Mit 800 Zeichnungen und Gemälden bereitet Picasso die Bordellszene der Demoiselles d’Avignon vor, der ursprünglich als Memento mori auch ein Medizinstudent mit Totenkopf in der Hand beiwohnen soll. Picasso erprobt stilistische Varianten, jede Gesichtshälfte hat ihre eigene Identität. Die mit wenigen Strichen umrissene Nase, der kleine Mund und die aufgerissenen mandelförmigen Augen, der abwesende Blick und das abstehende überdimensionierte Ohr sind von einem prähistorischen iberischen Kopf aus dem Louvre angeregt, den Picasso 1906 dort gesehen hat. (…)

– BILDBESCHREIBUNG IN DER ALBERTINA

800 Zeichnungen als Vorbereitung

Besonders der Teil der Bildbeschreibung „Mit 800 Zeichnungen und Gemälden bereit Picasso sich vor“ hat mich besonders inspiriert. Wann macht sich heute in der Designszene noch jemand die Mühe, sich mit 800 händischen Skizzen oder Gemälden auf ein Endresultat vorzubereiten?

Wir sind zu oft Narren

Daraufhin hat mich ein Bild von Paul Klee sehr ergriffen, das einen Narr darstellt. Ich sehe darin den modernen Menschen, der sich mit Multitasking und Rastlosigkeit immer mehr zum Narren macht. Ich muss es auch mir selbst eingestehen… zu oft versuche ich, viele Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. Doch ab einem gewissen Punkt ist das alles andere als produktiv. Auch in der Markenentwicklung ist es wichtig, step by step zu arbeiten und damit mit maximaler Aufmerksamkeit und Klarheit im Kopf an die Tasks heranzutreten.

Paul Klee – Figurine „Der Narr“ 1927
„Color is the place where our brain and the universe meet.“

– PABLO PICASSO

Quelle der Muse? Absolut.

Auch wenn ich in diesem Beitrag nur auf zwei der vielen Werke eingegangen bin, die mich inspiriert haben… ich kann nur sagen: Geht öfter ins Museum. Auch wenn es nur 10 Minuten sind. Geht hinein, stellt euer Handy auf lautlos oder aktiviert bestmöglich den Flugmodus und schenkt euch eine wertvolle Zeit, in der ihr neue kreative Kraft tanken könnt.
Genau so starte ich auch meine Marken-Workshops. Wann hast du das letzte Mal bewusst eine neue Inspiration betrachtet? Ein Gemälde? Ein Musikstück? Ein Werbeplakat? Einen Film?
Lasst mich gerne wissen, was euch auf eurem Weg besonders inspiriert hat.
ELISABELLA Albertina
Elisabeth Isabella
Haberschrick

ELISABELLA Brand Consulting

Mobil:     +43 664 12 12 574
E-Mail:    office@elisabella.at
Web:        elisabella.at

BLOG

WEITERE BEITRÄGE

BRIEFE AUS WIEN

INTERVIEWS

STRATEGIETIPPS